Seine Gedanken um die Strahltechnik

Er streitet das nicht ab, dass diese Technik sehr gut und sehr praktisch ist. Wenn er keinen anderen Beruf hätte , würde er sogar überlegen, ob er nicht ein Strahler werden könnte. Er könnte es sich das dann sehr gut vorstellen. Aber er ist der Frauenarzt und er liebt seinen Beruf. Er liebt seine Praxis und er liebt auch seine Patientinnen. Frau Müller zum Beispiel ist eine reife Frau, die dem Frauenarzt jedes Mal frische Orangen mitbringt. Sie sagt: Sie sind mein Doktor und ich muss mich um Sie kümmern. Er lacht immer, denn diese Situation ist für ihn sehr komisch. Eine andere Frau, die Patientin Frau Kos, kommt jedes Mal um 6 Uhr zur Untersuchung. Wenn er in der Strahltechnik arbeiten würde, würde er um dieser Zeit nicht mehr schlafen, sondern schon längst in der Arbeit sein. Aber er ist kein Strahler und Frau Kos weckt ihn zwei Mal im Jahr um 6 Uhr auf. Er geht dann jedes Mal ganz schnell unter die Dusche und sie wartet auf den Doktor in dem Warteraum. So lebt der Doktor friedlich mit seinen Patientinnen, die sich sehr um ihn kümmern, die anderen Frauen bringen dem Arzt entweder das Mittagessen oder das Frühstück mit. So denkt er , dass er ein Glückspilz ist. Wenn er ein Strahler wäre und in der Strahltechnik arbeiten würde, würde er mit Sicherheit nicht so ein Glückspilz sein.