Wie ich mich fit halte und das Autogas

Ich kann mich genau daran erinnern, als ich über hundert Kilo wog (um genau zu sein waren es 108 Kilogramm...) und wie ein fettes Schwein ausschaute. Es war mir aber lange Zeit relativ egal. Es kam daher, dass unsere Mutter sowie Großeltern dieser Sache keine genügende Aufmerksamkeit schenkten. Man muss es also hauptsächlich auf die Erziehung zurückführen. Als kleine Kinder war uns das immer egal, wie viel wir wiegen. Es hieß damals, Hauptsache sind wir satt und glücklich. Es gab immer überall Süßigkeiten zu finden bei uns zu Hause. Das hat sich natürlich in unserem Aussehen ausgezahlt. Selbstverständlich war die Bewegung reinste Qual für uns. Als ich circa zweiundzwanzig Jahre alt war, haben mich Leute angefangen daran anzusprechen. Das heißt, sie haben blöde Bemerkungen über meinem Gewicht gemacht. In dem Moment war mir klar, dass das nicht so weiter gehen darf. Ich habe sofort Zucker abgesetzt und Sport getrieben. Natürlich insofern es möglich war. Montags, mittwochs und freitags habe ich gejoggt. Ich hatte immer die selbe Strecke gemacht und zwar am Anfang durch den Wald, dann an Autogas vorbei bis schließlich in den Stadtpark. Im Park legte ich eine kleine Pause zu und dann ging es wieder an Autogas vorbei über den Wald nach Hause zurück. Dadurch habe ich zwanzig Kilo abgespeckt.